GERMAN17


SUBMITTED BY: kumaran444

DATE: Sept. 1, 2016, 5:57 a.m.

FORMAT: Text only

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HITS: 239

  1. Söder stellt sich im Steuerstreit hinter Apple
  2. Die EU-Kommission hat ins Spiel gebracht, dass andere Länder nun selbst einen Teil der 13 Milliarden Euro nachfordern, die Apple zahlen muss.
  3. Doch Deutschland profitiert wohl nicht von der Rekordstrafe. Das sagt das zuständige bayerische Finanzministerium.
  4. Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) springt Apple im Steuer-Streit mit der EU-Kommission bei. Er kritisierte die Entscheidung der EU-Kommission, dass der Konzern Steuern in Höhe von 13 Milliarden Euro in Irland nachzahlen muss. "Überzogene Forderungen bei gleichzeitigem Abbruch der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP werden die Handelsbeziehungen massiv belasten", sagte Söder. "Wir brauchen faire Steuerregeln, aber keinen Handelskrieg."
  5. Deutschland profitiert wohl nicht von Apples Steuernachzahlungen. Die EU-Kommission hatte dies als Möglichkeit ins Spiel gebracht. Treibt ein Land nun mehr Geld vom iPhone-Konzern ein, verringert das die Steuernachzahlung an Irland, hatte die EU-Kommission mitgeteilt. Die deutsche Apple GmbH sitzt in München, damit ist Bayerns Finanzministerium für den Fall zuständig. Es schließt allerdings Steuernachzahlungen nach einer ersten Prüfung aus. "Nach derzeitigem Stand ist es unwahrscheinlich, dass Deutschland aufgrund der Entscheidung der EU-Kommission höhere Steuereinnahmen erhalten wird", teilt das Ministerium mit.
  6. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/apple-gmbh-in-muenchen-soeder-stellt-sich-im-steuerstreit-hinter-apple-1.3143912

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